„Weggefährten“ für die Kitas: Familienbündnis in Altenberge verzeichnet mehr Bedarf, aber auch weniger Mittel

Familien stehen täglich vor neuen Herausforderungen – sei es bei der Kinderbetreuung, in Erziehungsfragen oder bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Familienbündnis in Altenberge ist für viele die erste Anlaufstelle, um Unterstützung und Rat zu finden. Doch während die Beratungsanfragen rasant steigen, drohen finanzielle Kürzungen, die wertvolle Angebote gefährden. Besonders betroffen sind dabei die ehrenamtlichen „Weggefährten“, die in Kitas und anderen Einrichtungen eine immer größere Rolle übernehmen, so auch in der Outlaw-Kita Moosstiege in Steinfurt.

„Wir für Kinder“: Weggefährten für die Kitas

Das Familienbündnis gründete die Initiative „Wir für Kinder“, um ehrenamtliche Helfer:innen zu den so genannten „Weggefährten“ auszubilden und auf die Arbeit in der Kita vorzubereiten.

Auch die Kita Moosstiege ist dankbar für ihre ehrenamtliche Weggefährtin Barbara, die „eine unschätzbare Unterstützung für unser Team und ein wahres Geschenk für die Kinder ist“, erklärt Einrichtungsleiterin Ramona Thünemann. Zudem betont Ramona Thünemann: „In Zeiten von Fachkräftemangel und finanziellen Kürzungen sind freiwillige Helfer:innen wie Barbara eine große Bereicherung für die Kinder und die Kitas“.

Einmal pro Woche besucht Barbara die Kinder und gestaltet mit ihnen eine besondere Zeit. Im Rahmen einer gemeinsamen Lesestunde liest sie ihnen vor oder unternimmt verschiedene Aktivitäten, darunter gemeinsames Backen, Basteln oder Spielen. Besonders das Vorlesen ist für die Kinder ein echtes Highlight. Dabei steht nicht nur der Spaß im Vordergrund, sondern auch die Förderung ihrer sprachlichen und sozialen Entwicklung.

Finanzielle Unterstützung und ehrenamtliche Hilfe

Das Familienbündnis setzt sich für genau diese Angebote ein und sieht darin eine große Notwendigkeit. Doch um die Angebote auch in Zukunft weiter auszubauen und der steigenden Nachfrage nachzukommen, ist das Bündnis auf finanzielle Hilfe der Region angewiesen. Ohne eine stärkere Unterstützung und die kontinuierliche Hilfe von Ehrenamtlichen wird es zunehmend schwieriger, diese Angebote aufrechtzuerhalten.

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