Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer: Wohngruppe Barentiner Straße unternimmt Ferienfreizeit in Norwegen
Statt Freibad und Freizeitpark stand für vier Jugendliche der Wohngruppe Barentiner Straße aus Warendorf in diesen Sommerferien etwas ganz Besonderes auf dem Programm: eine geförderte Ferienfreizeit – mitten in der norwegischen Natur. Ende Juli machten sie sich gemeinsam mit vier pädagogischen Fachkräften auf den Weg in den hohen Norden.
Die Reiseroute führte durch einige der beeindruckendsten Regionen Norwegens: vom spektakulären Kjeragbolten über das abgeschiedene Lysebotn, vorbei am gewaltigen Jostedalsbreen-Gletscher und dem idyllischen Veitastrond, weiter nach Odda und schließlich zum imposanten Vettisfossen – bevor die Reise in Oslo ihren Abschluss fand. Übernachtet wurde fast ausschließlich in Zelten – mitten in der Natur, mit wenig Luxus, aber mit echten Erlebnissen.
Hier ist Teamwork gefragt
Schon nach kurzer Zeit war klar: Hier kommt es auf jede:n Einzelne:n an. Beim Aufbau der Zelte, dem Kochen auf dem Gaskocher, dem Sammeln von Feuerholz oder der Organisation des Zeltlagerlebens – nur im Team lief alles rund. Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen, Verantwortung geteilt, Aufgaben selbstständig übernommen.
Die täglichen Wanderungen führten durch beeindruckende Landschaften und boten immer wieder kleine Herausforderungen. Doch gerade in diesen Momenten wuchs die Gruppe enger zusammen: Man unterstützte sich gegenseitig, übernahm Verantwortung füreinander und teilte die Freude über das gemeinsam Erreichte.
„Diese Ferienfreizeit war in vielerlei Hinsicht eine sehr positive Erfahrung – für die Jugendlichen genauso wie für uns Fachkräfte. Besonders beeindruckt hat mich, wie schnell sich ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt hat. Ohne Ablenkung durch den Alltag entstand Raum für echtes Miteinander. Die Jugendlichen haben Verantwortung übernommen, Konflikte selbst gelöst und ein neues Vertrauen in sich und die Gruppe aufgebaut. Die Natur war dabei nicht nur ein Ort, sondern ein Teil des pädagogischen Prozesses“, betont Pascal Osterhoff, Teamleiter der Wohngruppe.
Ein ganz besonderes Ferienerlebnis
Diese Reise war kein klassischer Urlaub – sondern ein bewusstes Gemeinschaftserlebnis. Ohne Ablenkung durch Technik oder Alltagsstress entstanden neue Perspektiven, echte Begegnungen und ein starkes Gefühl von Zusammenhalt.
Ermöglicht wurde diese besondere Ferienfreizeit mit Unterstützung der Aktion "Lichtblicke - weil Menschen Hoffnung brauchen". Ein großes Dankeschön!
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