"Ordentlich Zunder": Kyritzer Bürgermeisterin freut sich über gemeinschaftliches Weihnachtsbaumverbrennen
Jedes Jahr laden die Stadt Kyritz und die Einrichtungen des Mehrgenerationenhauses (kurz: MGH) die Kyritzer Bevölkerung ein, ihre Weihnachtsbäume bei einem großen Lagerfeuer zu entsorgen. "Damit es ordentlich Zunder gibt, bringen Sie einfach Ihre abgeschmückten Weihnachtsbaum mit“, rief Bürgermeisterin Nora Görke die Kyritzer:innen auf. Rund 150 Menschen jeden Alters folgten der Einladung am 17. Januar! Die Aktion startete um 16 Uhr und wurde von der Feuerwehr begleitet, die das Feuer auch fachmännisch entfachte. Zu den Gastgeber:innen gehörte auch wieder das Outlaw-Team des Jugendfreizeitzentrums Kyritz – von den Kids liebevoll "Jotti" genannt.
"Das Weihnachtsbaum-Verbrennen ist über die Jahre zu einer wichtigen Veranstaltung geworden. Wir kommen mit den Kyritzer:innen bei einem gemütlichen Beisammensein leichter ins Gespräch und zeigen als MGH-Team hier am Haus gleich zum Anfang des Jahres unsere bereichernde Zusammenarbeit. Großes Dank hierfür! Wir arbeiten unglaublich gut zusammen und immer Hand in Hand – wie zuletzt beim 2. TEEN SPIRIT Festival", sagt Pauline Peglau vom "Jotti". Netzwerken im besten Sinne und unter einem Dach!
Christian Boldt (Soziales, Jugend, Sport, MGH, Vereine, Senioren bei der Stadt Kyritz), Linda Pechstein (Kinder- und Jugendkoordination der Stadt Kyritz), Iris Wiesner (Familienzentrum MGH), Michael Herbst (BBL-Brandenburgischen Landjugend e.V.), Alexander Blocks (Ostprignitz Jugend e.V.), Daniela Güldner (Pflege vor Ort – PVO) und Katrin Schönborn (Quartiersmanagement) präsentierten sich mit beiden Outlaw-Mitarbeiter:innen Pauline Peglau und Bonny Burow als großes MGH-Team und boten bei der Aktion auch viele Leckereien an: Waffeln, Stockbrot, Kinderpunsch, Tee, Kaffee, Bratwurst, Bier und Glühwein. "Der Waffelteig von Bonny hat viele Besucherinnen und Besucher glücklich gemacht. Noch nie gab es so fluffige und leckere Waffeln mit Puderzucker", schwärmt Pauline Peglau und erinnert sich dabei auch an das gemeinsame Eierkuchen-Kochen im vergangenen Jahr.
"Unsere Bürgermeisterin Nora Görke lobte die Veranstaltung und konnte den Abend mit angenehmen Gesprächen verbringen", sagt Pauline Peglau zufrieden und erinnert sich besonders gern an das Kompliment eines 12-Jährigen: "Pauline, wie lange ist das heute? Denn ich bleibe bis zum Schluss, bei euch ist es immer so schön!" Gerührt stellt Pauline Peglau fest: "Das sind kleine Äußerungen, für die sich all die Mühe und Arbeit lohnen und für mich persönlich ist das eine wunderschöne Art von Wertschätzung. Wir freuen uns schon alle auf das kommende Weihnachtsbaumverbrennen, leider müssen wir noch ein Jahr warten."
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