„Neue Wege, alte Gang“: Rückblick auf die HzE-Ferienakademie 2025

Vom 6. bis 12. Juli 2025 fand die diesjährige HzE-Ferienakademie unter dem Motto „Neue Wege, alte Gang“ im Hüttendorf Oderbrück im Harz statt. Mit dabei waren 25 Jugendliche aus unseren HzE-Einrichtungen in Halle, Leipzig und Querfurt sowie ein engagiertes Team aus Betreuenden, Praktikant:innen und Workshopleitenden.

Nach der Ankunft und dem Einzug in die Unterkunft wählten die Jugendlichen in einer Kennenlernrunde ihre Workshops: Beim Kreativworkshop entstanden bunte Collagen, bedruckte Beutel und persönliche Kunstwerke – mit Linolschnitt, Gelli-Platten und Naturmaterialien aus der Umgebung. Die offene Kreativecke entwickelte sich schnell zu einem Rückzugsort für alle, die zwischendurch abschalten wollten. Im Graffiti-Workshop gestaltete die Gruppe ein großes Gemeinschaftswerk auf zwei Garagenwänden in der Nachbarschaft. Jede:r steuerte ein eigenes Motiv bei. Zusätzlich sprühten die Teilnehmenden kreative Motive auf alte Schallplatten und Leinwände, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. Im Improvisationsworkshop lautete das Motto „Alles ist Theater“. Die Jugendlichen erforschten Emotionen, schlüpften in neue Rollen und übten sich im spontanen Spiel. Der Kampfsport-Workshop kombinierte Techniktraining mit Werten wie Fairness, Disziplin und Respekt.

  

Neben den Workshops sorgte ein buntes Freizeitprogramm für Abwechslung: Spaziergänge, Ballspiele, Spieleabende und ein Ausflug nach Wernigerode. Besonders die traditionelle Nachtwanderung, bei der ein präparierter Gruselpfad durch den Wald führte, sorgte für Nervenkitzel. „Die Nachtwanderung sowie die Ausflüge in die Stadt waren echt mega. Ich würde jedes Jahr wieder mitfahren!“, so das begeisterte Fazit einer Teilnehmerin.

Auch nach der Rückkehr äußerten sich viele Jugendliche positiv zur Woche: „Ich fand die Ferienakademie wie jedes Jahr echt schön. Die Workshops haben echt Spaß gemacht, und es wurde irgendwie nie langweilig.“

Den Abschluss der Woche bildete eine gemeinsame Präsentation aller Workshop-Ergebnisse: Die Graffiti-Leinwände, Collagen, bedruckten Stoffe, Improvisationsszenen und Kampfsport-Kombinationen wurden mit großem Applaus gefeiert. Jede:r erhielt ein Gruppenfoto sowie ein kleines, selbst gestaltetes Andenken. Besonders in Erinnerung blieb auch die Verpflegung: „Uli hat super gekocht – beim Essen wussten wir immer: Es gibt was Leckeres“, betonten die Jugendlichen.

Trotz knapper Fördermittel konnte die Ferienakademie dank der Flexibilität des Teams, des Einsatzes freiwilliger Ehrenamtlicher und der Bereitschaft der Workshopleitenden, auch mit kleinerem Honorar dabei zu sein, erfolgreich durchgeführt werden.  „Die Ferienakademie ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Jahreskalender von Outlaw an den Standorten Halle und Leipzig. Auch wenn die Finanzierung in Zukunft unsicher ist, zeigt sich jedes Jahr aufs Neue, wie wertvoll dieses Projekt für die Jugendlichen ist – als Ort der Begegnung, des Wachstums und der gemeinsamen Erlebnisse“, fasste das Team zusammen.

Förderung
Wir danken dem Jugendamt der Stadt Halle (Saale), dem Verein „Zukunft für Kinder e. V.“, der Saalesparkasse Halle, den Stadtwerken Halle sowie Aktion Mensch.

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