Neue Perspektiven in Torgau: „Quartiersmanagement – Wir NordWest“ sorgt für mehr soziale Teilhabe
Menschen mit innovativen Ansätzen zusammenbringen: Mit dem neuen Projekt „Quartiersmanagement – Wir NordWest“ will Outlaw mehr Beteiligungsmöglichkeiten in Torgau-West schaffen. Das Ziel ist, die soziale und strukturelle Entwicklung im Quartier NordWest nachhaltig zu fördern. Im April 2025 startete das neue Team am Standort und konzipiert aktuell Angebote und Programm die Menschen, Vereine und Initiativen vor Ort zusammenbringen und vernetzen. Das „Quartiersmanagement – Wir NordWest“ wird kofinanziert von der Europäischen Union. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit der Stadt Torgau.
Ein Projekt mit Herz und Vision
„Wir wollen Maßnahmen entwickeln, die die Lebensqualität der Bewohner:innen steigern und die Strukturprobleme der Region reduzieren“, erklärt Stephan Liebegall, Fachbereichsleiter Jugendarbeit | Bildung | Projekte bei Outlaw am Standort Meißen. Er betont: „Uns liegt besonders die Unterstützung jugendlicher Bedarfsgruppen am Herzen. Gerade Kinder und junge Menschen ohne soziale Anbindung haben oft wenig Chancen auf Teilhabe an Freizeitaktivitäten oder Fördermaßnahmen im Bildungs- und Ausbildungsbereich. Auch das wollen wir verändern, in dem wir konkrete Aktivitäten umsetzen.“ Darüber hinaus umfasst das Projekt ein breites Angebot für viele Personengruppen in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Zugang zu Ansprechpartner:innen und konkreter Hilfe im Alltag zu erleichtern. So sollen feste Treffpunkte mit geregelten Öffnungszeiten, mobile Unterstützungsangebote und verschiedene Freizeitaktivitäten wie Spielnachmittage, Sportgruppen und Anwohner:innen-Stammtische ins Leben gerufen werden. Dadurch wird nicht nur die soziale Vernetzung im und über das Quartier hinaus gestärkt, sondern auch neue Perspektiven für die Bewohner:innen geschaffen.
Outlaw für eine stärkere Gemeinschaft
Das Outlaw-Team ist maßgeblich an der Umsetzung beteiligt und unterstützt Vereine, Bewohner:innen sowie städtische Akteure im Quartier mit sozialpädagogischem Wissen, Erfahrung und Beratung. Die Projektverantwortlichen verfolgen dabei eine klare Vision: ein Quartier, in dem Toleranz und Akzeptanz gefördert werden und ein harmonisches Miteinander möglich ist. Neben Stephan Liebegall arbeiten Sandra Pötzsch, Jennifer Dietze und Volker Pfitzner vom Jugendtreff der OKJA Torgau und der mobilen Jugendarbeit Torgau seit Langem daran, die Strukturen in NordWest zu verbessern.
Ein Blick in die Zukunft
Die Projektinitiatoren sind überzeugt davon, dass „Wir NordWest“ nicht nur das soziale Leben im Quartier bereichern wird, sondern auch langfristig für mehr Zusammenhalt und neue Perspektiven für die Menschen sorgen kann. Stephan Liebegall unterstreicht: „Mit zahlreichen Maßnahmen wollen wir dafür sorgen, dass die soziale Isolation der Region gemindert wird und die Bewohner:innen neuen Mut schöpfen, selber aktiv zu werden.“
Das Quartiersmanagement zeigt eindrucksvoll, wie durch gezielte Förderung und Zusammenarbeit Veränderung möglich ist. Es bleibt spannend, die Fortschritte und Erfolge von „Wir NordWest“ mitzuerleben und zu sehen, wie Torgau davon profitieren wird.
Förderung
Das „Quartiersmanagement – Wir NordWest“ wird kofinanziert von der Europäischen Union. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit der Stadt Torgau.
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