Kulturelle Vielfalt fördern! Engagierte Eltern organisieren Zuckerfest in der Kita Am Maselakepark

Das Ende des Ramadan (des muslimischen Fastenmonats) feiern gläubige Muslim:innen mit einem dreitägigen Fest, das sich begrifflich als "Zuckerfest" etabliert hat. Seit einigen Jahren feiern die Familien und das Team der Spandauer Outlaw-Kita Am Maselakepark gemeinsam ein kleines Zuckerfest. Dieses Jahr folgten 40 Personen am 4. April der Einladung, um zu diesem Anlass gemeinsam etwa Anderthalb Stunden Zeit zu verbringen, sich auszutauschen und natürlich auch um Leckereien zu schlemmen.
"In unserer Kita kommen viele verschiedene Kulturen und Religionen zusammen. Wir fördern diese Vielfalt, in dem wir diese Unterschiedlichkeit auch feiern", sagt Kita-Sozialarbeiterin Elisabeth Wiener und führt weiter aus: "Die Familien haben hierbei auch alles selbst organisiert und gespendet – ein schönes Zeichen für eine gute Elternzusammenarbeit."

Ab 14 Uhr schmückten die beteiligten Eltern den Sportraum der Kita mit Ballons und Girlanden und bereiteten das umfangreiche Buffet vor. Es gab selbstgebackene Böreks, Chicken Nuggets, Weinbergblätter, Kekse, Kuchen, Knabberkram, Salate. Auch eine Popcorn-Maschine kam zum Einsatz! Zum Trinken stellten sie Kaffee, Tee und Wasser bereit. Um 15 Uhr ging es los. Jung und Alt tanzte zu Musik, die von den Familien selbst ausgewählt wurde – unter der Songauswahl waren Kinderlieder, Chart-Hits und später auch traditionelle Musik, zu der die Mütter lauthals  einen "Schrei" verlauten ließen. Wer nicht tanzte wollte, konnte sich mit Henna kleine Verzierungen auf die Hände malen lassen und auch einfach draußen im Kita-Garten toben und spielen. "Es waren von Beginn an Viele dabei, Manche kamen nach", erinnert sich Elisabeth Wiener.

Ab 16:30 Uhr räumten alle auf. Für die Kinder gab es noch mindestens einen Beutel mit kleinen Süßigkeiten. "Es war ein fantastischer Nachmittag, ein wirklich schönes Fest und Zusammenkommen. Wir haben uns gegenseitig mit Henna bemalt, getanzt, gegessen und viel gelacht. Vielen Dank an die Eltern, die das alles mit so viel Liebe organisiert und auch gespendet haben."

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