Kita-Bündnis NRW: Gemeinsame Stellungnahme zum KiBiz-Änderungsgesetz
Im Rahmen der Verbändeanhörung hat das Kita-Bündnis NRW seine Stellungnahme zum KiBiz-Änderungsgesetz am vergangenen Freitag eingereicht. Denn weder die Stärkung der frühkindlichen Bildung noch eine real auskömmliche Finanzierung oder die gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder werden in dem Entwurf ausreichend gewährleistet. Das Bündnis fordert die Landesregierung daher auf, den Entwurf grundlegend zu überarbeiten und bringt seine Stellungnahme sowohl in die aktuelle Verbändeanhörung als auch den Gesetzgebungsprozess ein.
Ute Jansen, Outlaw-Geschäftsleitung Kita betont: „Die gemeinsame Stellungnahme des Kita-Bündnis NRW ist das Ergebnis praxisnaher Expertise und intensiver Diskussionen von Trägern, die täglich Bildung und Betreuung gestalten. Der vorliegende Entwurf des KiBiz-Änderungsgesetzes greift die notwendigen Reformen nicht auf. Als beteiligter Träger im Bündnis unterstreiche ich: Jetzt sind klare, verlässliche Rahmenbedingungen nötig, die die Kita-Träger finanziell und auskömmlich absichern und die ermöglichen, dass die Kitas ihre Qualität sichern und allen Kindern eine gute frühkindliche Bildung zuteil werden lassen.“
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Hier geht’s zu den Kernbotschaften und Forderungen auf einen Blick.
Über das Kita-Bündnis NRW:
Um den drohenden Qualitätsabbau in der frühkindlichen Bildung zu verhindern, haben sich mehrere große freigemeinnützige Träger gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW NRW) zum Kita-Bündnis NRW zusammengeschlossen. Inzwischen gehören dem Bündnis über 80 Träger an. Gemeinsam setzen sie sich für eine auskömmliche Finanzierung, gute Arbeitsbedingungen und eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung in Nordrhein-Westfalen ein.