„Jeder Tag ist anders“: Verstärkung im OKJA-Team in Torgau
Im Herzen von Torgau-Nordwest, nahe dem Platz der Freundschaft, erleben Kinder und Jugendliche eine besondere Ferienzeit. Mit strahlenden Gesichtern probieren sie sich im Jonglieren aus – eine Aktion, die durch den Verein „Romano Sumnal“ vom Verband der Roma und Sinti in Sachsen in Zusammenarbeit mit der „Kultour-Kutsche“ aus Leipzig ins Leben gerufen wurde. Dieses Projekt soll Kindern osteuropäischer Familien, die in der Region arbeiten, eine willkommene Abwechslung bieten. Auch das Team um Leiterin Sandra Pötzsch vom Jugendtreff in Torgau Nordwest ist vor Ort.
Bereits seit 2023 realisiert das Team der OKJA Torgau unterschiedliche Angebote im ehemaligen Kinder- und Jugendclub. Neben dem vielseitigen und sich wechselndem Programmangebot, begleiten und beraten die pädagogischen Fachkräfte die Kinder und Jugendliche außerdem rund um verschiedene Fragestellungen.
Verstärkt wird das Team von Leiterin Sandra Pötzsch durch die Sozialpädagogin Gina Tischer, die seit Juli für Outlaw tätig ist. Nach ihrem Fachabitur schloss die neue Kollegin ihr duales Bachelorstudium im Bereich Sozialpädagogik und Management an der Internationalen Berufsakademie in Leipzig ab. Mit viel Enthusiasmus und sozialen Engagement suchte sie daraufhin nach einer neuen beruflichen Herausforderung – und fand diese bei Outlaw!
„Gina bringt frischen Wind in unseren Jugendtreff. Ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ihr Umgang mit den täglichen Herausforderungen und ihre Bereitschaft, verschiedene Aufgaben zu meistern, machen sie zu einer wertvollen Ergänzung unseres Teams“, betont Einrichtungsleitung Sandra Pötzsch.
Neben ihrer Tätigkeit bei Outlaw beginnt Gina Tischer parallel auch ein weiterführendes Studium, das sie zum Masterabschluss führen soll. Die gebürtige Torgauerin freut sich auf die Zeit im Jugendtreff und hat keine Scheu vor den Herausforderungen, die der Stadtteil NordWest auch mal mit sich bringt. Sie betont, dass Vorurteile oft von Menschen kommen, die den Stadtteil nicht persönlich kennen. „Wer sich engagiert, merkt schnell, dass die Menschen hier begeisterungsfähig und dankbar für Angebote sind“, erklärt sie.
Gemeinsam versuchen Sandra Pötzsch und Gina Tischer den Jugendtreff im Stadtteil bekannter zu machen und verbuchen bereits erste Erfolge. Erst kürzlich wurden Jugendliche auf den Jugendtreff aufmerksam und konnten über bereits laufende und bald anstehende Angebote informiert werden. „Unsere Vision ist es, den Jugendtreff zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs zu machen, an dem Kinder und Jugendliche nicht nur Spaß haben, sondern auch wichtige soziale Fähigkeiten erwerben. Mit neuen Ideen und frischem Engagement möchten wir den Stadtteil Nordwest weiter positiv verändern und Kindern sowie Jugendlichen Perspektiven bieten“, erklärt Sandra Pötzsch.
Zurück