Camping am Hasse-See: Ferienwochenende für Jugendliche der HzE Wurzner Str.
Vom 29. Juni bis 1. Juli 2024 fand im Rahmen der Hilfen zur Erziehung (HzE) Wurzner Str. am Standort Leipzig ein besonderes Freizeitangebot für sechs Jugendliche statt. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren verbrachten ein Wochenende beim Camping am Hasse-See in Braunsbedra im Ortsteil Roßbach. Begleitet wurden sie von den Sozialpädagog:innen Jakob Grudzinski, Susanne Herzfeld und Elmar Matzner.
Das Ziel der Fahrt war es, den Jugendlichen ein besonderes Ferienerlebnis zu bieten, da viele von ihnen nicht die Möglichkeit haben in ihren Ferien zu verreisen. Beim Camping am Hasse-See konnten sie ihr gewohntes Umfeld für einige Tage hinter sich lassen und an einer Vielzahl von Aktivitäten in einer kleinen Gruppe teilnehmen.
Schon beim Aufbau der Zelte entwickelte sich ein starkes Gemeinschaftsgefühl und die gegenseitige Unterstützung sorgte dafür, dass die Zelte schnell standen.
Um Tage voller Spaß zu erleben, brauchte es nicht viel. Beim Volleyballspielen und in Armdrück-Duellen kam der spielerische Wettbewerbsgeist auf. Spätestens beim gemeinsamen Kochen waren die Wettbewerbe jedoch wieder vergessen und die Gruppe wurde wieder zu einem Team. Die Mahlzeiten wurden von den Jugendlichen und den Sozialpädagog:innen aus den vorher besorgten Lebensmitteln zubereitet. Selbstgemachtes schmeckt bekanntlich am besten – und nach all den Aktivitäten war die Vorfreude aufs Essen besonders groß.
Neben dem Kochen standen auch Schwimmen und Wandern auf dem Programm. Trotz Regen genossen die Jugendlichen den wunderschönen Ausblick nach der Wanderung, ausgestattet mit Kapuzen und Regenschirmen.
Leider spielte das Wetter jedoch auch danach nicht mehr mit. Aufgrund des angekündigten Starkregens musste das Camp einen Tag früher abgebrochen werden. Doch trotz des verkürzten Aufenthalts war das Wochenende ein voller Erfolg.
Das bestätigt auch Sozialpädagoge Elmar Matzner und betont dabei die Relevanz solcher Aktivitäten: „Die Fahrt zeigt, wie wichtig die Förderung von Freizeitprojekten für Jugendliche ist. In vielen dieser Familien gibt es keine Möglichkeit Kindern und Jugendlichen Ferienerlebnisse zu bieten. Die Förderung solcher Projekte ist daher von großer Bedeutung. Hier erlebe ich einen Rücklauf. Ich wünsche mir sehr, dass die Notwendigkeit erkannt wird und die Förderungsmöglichkeiten weitergeführt und auch ausgebaut werden.“
Die Resonanz war sowohl bei den Teilnehmer:innen als auch bei den Betreuer:innen sehr positiv. Die Jugendlichen hatten viele Möglichkeiten neue Erfahrungen zu sammeln und ihre sozialen Fähigkeiten zu stärken und vor allem aber auch einfach nur ganz viel Spaß zu haben.
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